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<title>Fritz Ketz</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Fritz Ketz</span></h1>
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<div id="mw-content-text" class="mw-body-content mw-content-ltr" lang="de" dir="ltr"><div class="mw-content-ltr mw-parser-output" lang="de" dir="ltr">
<p><b>Fritz Ketz</b> (eigentlich: <i>Friedrich Adolf Ketz</i>; * <a href="12._Juni" title="12. Juni">12. Juni</a> <a href="1903" title="1903">1903</a> in <a href="Hamborn" title="Hamborn">Hamborn</a>; † <a href="15._Juli" title="15. Juli">15. Juli</a> <a href="1983" title="1983">1983</a> in <a href="Pfullingen" title="Pfullingen">Pfullingen</a>) war ein <a href="Deutschland" title="Deutschland">deutscher</a> <a href="Malerei" title="Malerei">Maler</a> und <a href="Grafiker" title="Grafiker">Grafiker</a> des <a href="Verschollene_Generation" title="Verschollene Generation">Expressiven Realismus</a>.<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Er war ein wichtiger Vertreter der <a href="Aquarell" title="Aquarell">Aquarellmalerei</a> in der deutschen Kunst des 20. Jahrhunderts.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Leben">Leben</h2></div>
<p>Fritz Ketz wurde am 12. Juni 1903 in Hamborn als Sohn des aus <a href="Westpreu%C3%9Fen" class="mw-redirect" title="Westpreußen">Westpreußen</a> zugezogenen späteren Zechenbeamten Hermann Ketz und der aus <a href="Herford" title="Herford">Herford</a> in <a href="Westfalen" title="Westfalen">Westfalen</a> stammenden Martha Ketz geboren. Als jüngstes von sieben Kindern zog er 1918 mit den Eltern nach Karrasch bei <a href="Deutsch-Eylau" class="mw-redirect" title="Deutsch-Eylau">Deutsch-Eylau</a> in <a href="Ostpreu%C3%9Fen" title="Ostpreußen">Ostpreußen</a>, der Heimat des Vaters (heute Karaś, bei Iława, <a href="Woiwodschaft_Ermland-Masuren" title="Woiwodschaft Ermland-Masuren">Woiwodschaft Ermland-Masuren</a>, <a href="Polen" title="Polen">Polen</a>). Aus den wirtschaftlichen Verhältnissen der Eltern heraus war ein <a href="Bildende_Kunst" title="Bildende Kunst">Kunststudium</a> nicht möglich. So ging Ketz den Weg über das Militär, wo nach zwölfjähriger Verpflichtung <a href="%C3%9Cbergangsgeb%C3%BChrnisse" title="Übergangsgebührnisse">Übergangsgebührnisse</a> und -hilfen gezahlt wurden, die ein solches Studium möglich machten.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Ausbildung">Ausbildung</h3></div>
<p>1920 verließ er als 17-Jähriger die Familie und trat in die <a href="Reichswehr" title="Reichswehr">Reichswehr</a> ein, um dort, nach Absolvierung der 2-jährigen Grundausbildung in <a href="Malbork" title="Malbork">Marienburg</a> in Westpreußen, als Militärzeichner seinem eigentlichen Ziel, Künstler zu werden, näher zu kommen. Nach mehreren Zwischenstationen in <a href="Ostpreu%C3%9Fen" title="Ostpreußen">Ost-</a> und <a href="Westpreu%C3%9Fen" class="mw-redirect" title="Westpreußen">Westpreußen</a>, vornehmlich in <a href="K%C3%B6nigsberg_(Preu%C3%9Fen)" title="Königsberg (Preußen)">Königsberg</a>, sowie danach in <a href="Berlin" title="Berlin">Berlin</a> wurde er 1929 in <a href="Ludwigsburg" title="Ludwigsburg">Ludwigsburg</a> bei <a href="Stuttgart" title="Stuttgart">Stuttgart</a> stationiert. In den letzten drei Jahren bis zu seiner Entlassung aus dem Wehrdienst 1932 nahm er bereits nebenbei Unterricht bei Malern des Stuttgarter Raumes und hospitierte an der <a href="Staatliche_Akademie_der_Bildenden_K%C3%BCnste_Stuttgart" title="Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart">Kunstgewerbeschule Stuttgart</a>. Er nahm zudem Privatunterricht bei <a href="Wilhelm_Blutbacher" title="Wilhelm Blutbacher">Wilhelm Blutbacher</a> im Aktzeichnen und Bruno von Sanden im Kopfzeichnen.
Nach seinem Austritt aus der Reichswehr 1932 begann er mit dem Kunststudium an der <a href="Staatliche_Akademie_der_Bildenden_K%C3%BCnste_Stuttgart" title="Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart">Württ. Akademie der bildenden Künste</a> in Stuttgart – damaliger Direktor war (kommissarisch 1932–38) <a href="Hans_Spiegel_(Maler)" title="Hans Spiegel (Maler)">Hans Spiegel</a> – und ließ sich erst in <a href="Neckarweihingen" title="Neckarweihingen">Neckarweihingen</a> bei Ludwigsburg, später in Stuttgart nieder. Seine Lehrer an der Kunstakademie waren u. a. Hans Spiegel, <a href="Alexander_Eckener" title="Alexander Eckener">Alexander Eckener</a> und <a href="Anton_Kolig" title="Anton Kolig">Anton Kolig</a>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Vorkriegs-_und_Kriegszeit">Vorkriegs- und Kriegszeit</h3></div>
<p>1933 heiratete Ketz Elisabeth Freiberger, die Ehe wurde 1941 wieder geschieden.
</p><p>1934/35 erhielt er erste Einzelausstellungen in Stuttgart. Ein für die erste <i><a href="Gro%C3%9Fe_Deutsche_Kunstausstellung" title="Große Deutsche Kunstausstellung">Große Deutsche Kunstausstellung</a></i> 1937 im <a href="M%C3%BCnchen" title="München">Münchener</a> <a href="Haus_der_Kunst" title="Haus der Kunst">Haus der Kunst</a> eingereichtes Bild wurde dagegen abgelehnt. 1938 nahm Ketz aber auch an Sammelausstellungen des <a href="W%C3%BCrttembergischer_Kunstverein_Stuttgart" title="Württembergischer Kunstverein Stuttgart">Württembergischen Kunstvereins</a> und des <a href="Stuttgarter_K%C3%BCnstlerbund" title="Stuttgarter Künstlerbund">Künstlerbunds Stuttgart</a> teil und konnte ein <a href="Atelier" title="Atelier">Freiatelier</a> bei Professor Hans Spiegel beziehen.
</p><p>Im Frühjahr 1938 unternahm Ketz zusammen mit seinem Malerkollegen Gustl (August) Illenberger eine Italienreise, unter anderem auch nach <a href="Venedig" title="Venedig">Venedig</a>, auf der eine Vielzahl von Aquarellen, Zeichnungen und einige Ölbilder entstanden.
</p><p>Ende der 1930er und Anfang der 1940er Jahre geriet Ketz als freier Künstler zunehmend in Widerspruch zum <a href="Nationalsozialismus" title="Nationalsozialismus">Nationalsozialismus</a>. Es entstanden zeitkritische Arbeiten, unter anderem Tuschaquarelle und Zeichnungen, die er ständig versteckt halten musste. 1943 reiste Ketz zum letzten Mal nach Karrasch zu seiner Mutter – teilweise unter Lebensgefahr aufgrund des dort geführten <a href="Polnische_Heimatarmee" title="Polnische Heimatarmee">Partisanenkrieges</a>. Die Mutter starb auf der <a href="Flucht_und_Vertreibung_Deutscher_aus_Mittel-_und_Osteuropa_1945%E2%80%931950" title="Flucht und Vertreibung Deutscher aus Mittel- und Osteuropa 1945–1950">Flucht</a> 1945. Nachdem konkurrierende Künstler 1944 bei der <a href="Gestapo" class="mw-redirect" title="Gestapo">Gestapo</a> seine <a href="Entartete_Kunst" title="Entartete Kunst">kritischen Arbeiten</a> und Äußerungen angezeigt hatten, vernichtete er selbst den Großteil der ihn gefährdenden Arbeiten, einen kleinen Rest trug er nur noch im Koffer bei sich, aus Angst vor Hausdurchsuchungen. Sie überstanden so das <a href="Drittes_Reich" title="Drittes Reich">Dritte Reich</a> und wurden nach 1945 mit einer Einführung von Jakob Witsch in dessen Reutlinger Buchhandlung veröffentlicht.<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Bei einem <a href="Luftangriffe_auf_Stuttgart" title="Luftangriffe auf Stuttgart">Luftangriff auf Stuttgart</a> ging 1944 zudem fast das gesamte Frühwerk in Flammen auf, Ketz selbst überlebte nur durch Zufall. Ketz musste sich versteckt halten. Mit Hilfe einiger Stuttgarter Freunde und des Schweizer Architekten <a href="Don_Bosco_(Z%C3%BCrich-Aussersihl)" title="Don Bosco (Zürich-Aussersihl)">Attilio Calegari</a> konnte er untertauchen und wurde durch Vermittlung der befreundeten <a href="Pfullingen" title="Pfullingen">Pfullinger</a> Familie Scholkmann auf dem <a href="Traifelberg" title="Traifelberg">Traifelberg</a> nahe <a href="Schloss_Lichtenstein_(W%C3%BCrttemberg)" title="Schloss Lichtenstein (Württemberg)">Schloss Lichtenstein</a> auf der <a href="Schw%C3%A4bische_Alb" title="Schwäbische Alb">Schwäbischen Alb</a> illegal untergebracht, wo er auch das Kriegsende erlebte. Versorgt wurde er heimlich von Bauern und Bewohnern der Umgebung.
</p><p>In der Ausstellung „Das Kunstmuseum Stuttgart im Nationalsozialismus. Der Traum vom Museum »schwäbischer« Kunst“, 2020 im Stuttgarter Kunstmuseum<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>, war Fritz Ketz mit einem Landschaftsbild und einem Porträt eines Mädchens in <a href="Bund_Deutscher_M%C3%A4del" title="Bund Deutscher Mädel">BDM</a>-Uniform vertreten (in der Ausstellung und im Inventar des Museums betitelt „BDM-Mädel“, der ursprüngliche Titel bzw. der Name des porträtierten Mädchens werden nicht genannt oder sind nicht mehr bekannt). Der Kurator der Ausstellung Kai Artinger äußerte im Katalog zur Ausstellung die Ansicht, dass die Bilder und ihr Erwerb durch das Museum während des Nationalsozialismus zumindest Fragen aufwürfen zur Haltung des Künstlers zum Nationalsozialismus.
Tatsächlich war Fritz Ketz Mitglied der „<a href="Reichskammer_der_bildenden_K%C3%BCnste" title="Reichskammer der bildenden Künste">Reichskammer der bildenden Künste</a>“ (Mitgliedsnummer 12767), wie alle Künstler, die in Deutschland tätig bleiben wollten. Für eine auch nur zeitweise ideologische Nähe zum Faschismus konnten bisher jedoch außer dieser Zwangsmitgliedschaft in der Reichskammer, sowie der Tatsache, dass er zumindest noch bis 1943 auch ausstellen und verkaufen konnte, keine konkreten Hinweise aufgezeigt werden.
Umgekehrt verfolgte ihn jedoch der Vorwurf sog. „kommunistischer Umtriebe“ noch in der unmittelbaren Nachkriegszeit aufgrund einer Anzeige bei den amerikanischen Besatzungsbehörden durch denselben Künstler, der ihn bereits während des Krieges bei der Gestapo denunziert hatte.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Nachkriegszeit">Nachkriegszeit</h3></div>
<p>Nach dem Krieg durfte Ketz mehrere Jahre – bis zum Bau seines eigenen Ateliers 1953 – Wohn- und Atelierräume auf dem von <a href="Theodor_Fischer" title="Theodor Fischer">Theodor Fischer</a> 1904 für <a href="Louis_Laiblin" title="Louis Laiblin">Louis Laiblin</a> erbauten schlossartigen „Erlenhof“ beziehen, der bereits 1906–1907 Domizil einer von Laiblin ins Leben gerufenen <a href="K%C3%BCnstlerkolonie" title="Künstlerkolonie">Künstlerkolonie</a> gewesen war<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>.
</p><p>Aus dem Sommer 1948 stammt ein Zyklus von Zeichnungen und kleinformatigen Aquarellskizzen, die den damaligen Zustand des Erlenhofes dokumentieren.<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>1953 baute sich Ketz weitgehend eigenhändig – nach Plänen seines Freundes Calegari – ein Atelierhaus in der Nachbarschaft des Erlenhofes, das er 1972 erweiterte und in dem er bis zu seinem Tod 1983 lebte und arbeitete.
Berufungen auf Professuren an die <a href="Staatliche_Akademie_der_Bildenden_K%C3%BCnste_Karlsruhe" title="Staatliche Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe">Staatliche Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe</a>, <a href="Hochschule_f%C3%BCr_Bildende_K%C3%BCnste_Dresden" title="Hochschule für Bildende Künste Dresden">Hochschule für Bildende Künste Dresden</a> oder auch <a href="Toronto" title="Toronto">Toronto</a> (Kanada) Anfang der 1950er Jahre lehnte er ab.
</p>
<p>Auch während der Nachkriegszeit und noch weit in die 1950er Jahre hinein war Ketz in hohem Maße abhängig von Zuwendungen von Freunden, unter ihnen auch der Kunsthistoriker Rainer Hartmann und seine Familie, oder auch von den in der Umgebung des Ateliers lebenden Bauern. Farben und große Mengen Zeichenpapiere erhielt er z. B. meist von einem Papierfabrikanten geschenkt.
Häufig erhielt er Naturalien für die Überlassung von Zeichnungen oder Bildern. Heute noch befinden sich Bilder von Ketz als Beispiele dieses unmittelbaren „Mäzenatentums“ auf Bauernhöfen um Pfullingen oder in Gasthöfen. So verfügt der „Schwanen“ in <a href="Metzingen" title="Metzingen">Metzingen</a> über eine „Ketzstube“ mit mehreren Aquarellen.
</p><p>Das Haus des Malers hatte lediglich einen Brunnen und bis in die 1970er Jahre keinen öffentlichen Strom- oder Wasseranschluss. Strom erzeugte Ketz mit einem Generator. Auch errichtete er sich eine <a href="Sternwarte" title="Sternwarte">Sternwarte</a>, und <a href="Astronomie" title="Astronomie">Astronomie</a> wurde seine besondere Leidenschaft.<sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> 1950 und 1952 führten ihn Reisen ins <a href="Ruhrgebiet" title="Ruhrgebiet">Ruhrgebiet</a>; dort entstanden zahlreiche Zeichnungen und Aquarelle aus dem Arbeitsleben in den Häfen und Zechen (u. a. in Duisburg und <a href="Dortmund" title="Dortmund">Dortmund</a>). Zu den dort geknüpften Kontakten gehörte auch der zu dem bedeutenden <a href="Evangelische_Kirche_in_Deutschland" title="Evangelische Kirche in Deutschland">evangelischen</a> Theologen, Sozialpädagogen und <a href="Sozialethik" title="Sozialethik">Sozialethiker</a> <a href="Friedrich_Siegmund-Schultze" title="Friedrich Siegmund-Schultze">Friedrich Siegmund-Schultze</a>.
</p>
<p>Um 1953 stieß Ketz zur <i><a href="Telegramm-Gruppe" title="Telegramm-Gruppe">Telegramm-Gruppe</a></i> in <a href="Reutlingen" title="Reutlingen">Reutlingen</a>, die 1952 durch die Schriftsteller <a href="G%C3%BCnter_Bruno_Fuchs" title="Günter Bruno Fuchs">Günter Bruno Fuchs</a> („GBF“), <a href="Richard_Salis" title="Richard Salis">Richard Salis</a> und den Maler <a href="Winand_Victor" title="Winand Victor">Winand Victor</a> gegründet worden war zur Herausgabe literarisch-künstlerischer <a href="Flugblatt" title="Flugblatt">Flugblätter</a>, der „telegramme“. Die Zeitschrift, eine Synthese von Literatur und bildender Kunst, gab bis 1958 „chiffrierte Nachrichten“ gegen Gewalt und Krieg heraus, zu denen auch Ketz Illustrationen beitrug (u. a. in den telegrammen 5, 9 und 10). Als weitere Mitglieder kamen u. a. die Autoren Dietrich Kirsch<sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>, Werner Dohm, Willy Leygraf, <a href="Kurt_Leonhard" title="Kurt Leonhard">Kurt Leonhard</a>, Rudolf Paul, der Musiker und Komponist Walther Hecklinger hinzu. Verbunden mit der Gruppe war auch <a href="Martin_Gregor-Dellin" title="Martin Gregor-Dellin">Martin Gregor-Dellin</a>. Viele junge Autoren wie <a href="Peter_H%C3%A4rtling" title="Peter Härtling">Peter Härtling</a>, <a href="Helmut_Hei%C3%9Fenb%C3%BCttel" title="Helmut Heißenbüttel">Helmut Heißenbüttel</a>, <a href="Heinz_Piontek" title="Heinz Piontek">Heinz Piontek</a>, <a href="Johannes_Poethen" title="Johannes Poethen">Johannes Poethen</a> und <a href="Oliver_Storz" title="Oliver Storz">Oliver Storz</a> kamen in den 15 erschienenen Nummern der „telegramme“ zu Wort.<sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="#cite_note-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Zu den Förderern der „telegramme“ gehörten u. a. <a href="Martin_Buber" title="Martin Buber">Martin Buber</a> und <a href="Hermann_Hesse" title="Hermann Hesse">Hermann Hesse</a>. Buber schrieb den Herausgebern:
„Sie dürfen jetzt und immer meines aufmerksamen Betrachtens und Lesens gewiss sein …“
</p><p>Und Hesse:
„Zu den Gefahren, die zu bekämpfen sind, gehört unter andern auch die Kriegsangst […] Dieser Angst […] überall entgegenzutreten […] gehört zu den Pflichten derer, die guten Willens sind.“
</p><p>In Pfullingen wurde 1951 auch der <a href="G%C3%BCnther_Neske" title="Günther Neske">Günter Neske</a> Verlag gegründet (seit 1993 vom <a href="Klett-Cotta_Verlag" title="Klett-Cotta Verlag">Verlag Klett-Cotta</a> übernommen), der für Literatur, Kunst und Philosophie der jungen Bundesrepublik zu einem wichtigen Forum wurde, und zu dem auch Fritz Ketz Kontakt hatte.
</p>
<p>Weitere Reisen führten Ketz in den 1950er und 1960er Jahren nach <a href="Hamburg" title="Hamburg">Hamburg</a>, in die <a href="Schweiz" title="Schweiz">Schweiz</a> (wo mehrere Ausstellungen in <a href="Z%C3%BCrich" title="Zürich">Zürich</a> und <a href="Bern" title="Bern">Bern</a>, z. B. in der Galerie Dobiaschowsky, stattfanden) und nach <a href="Holland" title="Holland">Holland</a>, 1960 in die <a href="L%C3%BCneburger_Heide" title="Lüneburger Heide">Lüneburger Heide</a>, 1972 nach <a href="D%C3%A4nemark" title="Dänemark">Dänemark</a> und 1975 nach <a href="Schweden" title="Schweden">Schweden</a>. Es entstanden jeweils umfangreiche Serien von Landschafts- und Industriebildern und -zeichnungen.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Werk_(Auswahl)"><span id="Werk_.28Auswahl.29"></span>Werk (Auswahl)</h2></div>
<p>Die erste Veröffentlichung von Ketz’schen Arbeiten nach dem Krieg war die Herausgabe der Mappe <i>Gestalten und Bilder</i> 1947 durch den Verlag Jakob Witsch, Reutlingen, mit 8 Reproduktionen geretteter Tuschaquarelle aus der Kriegszeit. In ihnen hatte er der Verzweiflung und dem Elend vieler Verlorener Ausdruck verliehen: deportierter Juden, ins Feld ziehender Soldaten, der Mütter gefallener Söhne oder auch eines Partisanenjungen.
Der Kunsthistoriker und Kritiker Otto Gillen schrieb einen Essay über diese Bilder.<sup id="cite_ref-10" class="reference"><a href="#cite_note-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Eine dieser Arbeiten (<i>Der Richter</i>, 1945) befindet sich heute im Besitz des <a href="Deutsches_Historisches_Museum" title="Deutsches Historisches Museum">Deutschen Historischen Museums</a> in Berlin.
</p><p>Schon früh setzte sich Ketz intensiv mit dem Aquarell auseinander, der Technik, die neben der <a href="Zeichnung_(Kunst)" title="Zeichnung (Kunst)">Zeichnung</a> seinem ungestümen bildnerischen Temperament am meisten entgegenkam. Ketz ganze Leidenschaft galt immer der Erfassung des erlebbaren oder zu erleidenden Augenblicks, unabhängig vom jeweiligen Motiv. So tragen seine Bilder in der Regel auch keine Titel, sondern außer der Signatur nur das meist tagesgenaue Datum. Seine bevorzugten Themen wurden nach dem Krieg im Medium der <a href="Tuschzeichnung" class="mw-redirect" title="Tuschzeichnung">Tuschzeichnung</a> die Arbeit der schwäbischen Bauern, sowie im Aquarell in zunehmend starken Farben die Landschaft der Alb, ihre Jahreszeiten und vor allem die Blumen der seinem Atelier benachbarten Landschaftsgärtnerei.
Außerdem entstanden aber auch Bilder von Industriearbeitern im Ruhrgebiet und religiöse Arbeiten, unter anderen 1946–48 ein großer <a href="Passion_Jesu" title="Passion Jesu">Passionszyklus</a> in Tuschaquarellen, <i>eine düstere Klage</i>, <i>gespensterhaft hingehuscht</i>, wie <a href="Werner_Steinberg" title="Werner Steinberg">Werner Steinberg</a> 1945 Schwarz-Weiß-Arbeiten von Ketz aus der Kriegszeit charakterisiert hatte.<sup id="cite_ref-11" class="reference"><a href="#cite_note-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Tuschaquarelle „Passion“ (1946–48) (Auswahl)
</p>
<ul class="gallery mw-gallery-traditional">
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<div class="thumb" style="width: 150px; height: 150px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext"><i><a href="Abendmahl_Jesu" title="Abendmahl Jesu">Abendmahl</a></i>, 1947</div>
</li>
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<div class="thumb" style="width: 150px; height: 150px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext"><i><a href="%C3%96lberggruppe" title="Ölberggruppe">Christus am Ölberg</a></i>, 1946</div>
</li>
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<div class="thumb" style="width: 150px; height: 150px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext"><i><a href="Judas_Iskariot" title="Judas Iskariot">Judaskuss</a></i>, 1947</div>
</li>
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<div class="thumb" style="width: 150px; height: 150px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext"><i><a href="Verleugnung_des_Petrus" title="Verleugnung des Petrus">Verleugnung des Petrus</a></i>, 1947</div>
</li>
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<div class="thumb" style="width: 150px; height: 150px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext"><i>Reue des Judas</i>, 1948</div>
</li>
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<div class="thumb" style="width: 150px; height: 150px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext"><i><a href="Gei%C3%9Fels%C3%A4ule" title="Geißelsäule">Geißelung</a></i>, 1947</div>
</li>
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<div class="thumb" style="width: 150px; height: 150px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext"><i><a href="Sch%C3%A4cher" title="Schächer">Jesus und der gute Schächer</a></i>, 1947</div>
</li>
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<div class="thumb" style="width: 150px; height: 150px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext"><i><a href="Kreuzabnahme" title="Kreuzabnahme">Kreuzabnahme</a></i>, 1947</div>
</li>
</ul>
<p>Aus zarten eher kleinformatigen Aquarellen der 1940er Jahre befreite sich Ketz in den 1950er Jahren regelrecht in diesem Medium durch immer größere Formate, stark gestische Pinselführung und zunehmende Dichte der Farbsetzung, mit der er Ausdrucksmöglichkeiten und Kraft des Aquarells an die der <a href="%C3%96lmalerei" title="Ölmalerei">Ölmalerei</a> heranführte. Ketz fand so Ende der 50er Jahre im Aquarell zu einem, seinem dynamischen <a href="Pinselduktus" title="Pinselduktus">Malduktus</a> angemessenen Format von ca. 70 × 80 cm, in dem danach die meisten Aquarelle und auch Ölbilder entstanden.
Er aquarellierte fast immer in einer Mischung der verschiedenen <a href="Aquarell#Grundtechniken" title="Aquarell">Aquarelltechniken</a>, wobei er meist festes Zeichenpapier verwendete, das er zuvor mit einer Drahtbürste und Schmirgelpapier in großen Schwüngen aufraute, damit die Farbe Halt fand und die Nässe einziehen konnte. Eine <a href="Skizze#Bildende_Kunst" title="Skizze">Vorzeichnung</a> gab es nicht mehr. Ketz malte seine Motive immer vor Ort, d. h. außer den Porträts entstanden so gut wie alle Bilder und Zeichnungen im <a href="Freilichtmalerei" title="Freilichtmalerei">Freien</a>, bei jeder Witterung. So gibt es Bilder, auf denen Regentropfen oder Sand von Dünen ihre Spuren hinterließen, oder auch Frostspuren in Form von <a href="Eisblume" title="Eisblume">Eisblumen</a> bei den Winteraquarellen, die Ketz dann tagelang im Freien durch Ausfrieren trocknen lassen musste, damit im Atelier die gefrorene Farbe durch Auftauen nicht wieder verlief. So überlagerten sich nicht nur Farben, sondern auch Strukturen ganz unterschiedlicher sowohl künstlicher wie natürlicher Herkunft im Malprozess.<sup id="cite_ref-12" class="reference"><a href="#cite_note-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Diese <a href="Freilichtmalerei" title="Freilichtmalerei">Plein-Air-Malerei</a> zwang ihn zu einem hohen Maltempo. In schneller Folge entstanden so vor dem gleichen Motiv häufig ganze Serien von Aquarellen. Diese nahm Ketz dann mit zurück in sein Atelier, besah sie sich oft tagelang kritisch, um dann eine große Anzahl zu verbrennen, bis nur die seiner Meinung nach gelungensten übrig blieben.
</p><p>Der in der Tuschzeichnung aufscheinende Pinselstrich findet sich in ähnlicher Form, vom breiteren Aquarellpinsel oder auch dem dünnen Pinselstiel übernommen, in den großformatigen Aquarellen wieder. In ihnen vereinigte Ketz alle denkbaren Valeurs der Techniken Zeichnung, Ölmalerei und Aquarellistik zu Farb- und Form-Chiffren von <i>Landschaft</i>, <i>Blume</i>, <i>Mensch</i> oder <i>Tier</i>, <i>Wald</i> oder auch <i>Winter</i>.
Um 1960 begann er einen eher schreibenden Duktus in den Aquarellen zu entwickeln. Sowohl die Motive als auch die Bildgründe sind mit kraftvollen, breiten Strichen gestaltet, die Farben oft hart und pastös nebeneinander gesetzt oder aufeinander geschichtet. Durch die Verwendung sehr trocken gehaltener Farbe neben oder auf fließenden, wasserreichen Partien setzte er typisch zeichnerische Chiffren. Die Darstellung der Motive blieb zwar der Anschauung verhaftet, gestaltete sie aber zu Farb- und Form-Zeichen auf einem hochgradig abstrahierten Farbgrund.
</p>
<p>In den Rand- und Eckpartien der Bilder verselbständigt sich dieser Grund, entwickelt eigene Bild- und Kraftfelder. Die Bildgründe sind <a href="Tachismus" title="Tachismus">tachistische</a> Tableaus, der <a href="Art_brut" title="Art brut">Art brut</a> oder dem <a href="Action_Painting" title="Action Painting">Action Painting</a> nahestehend, in denen Ketz seine Zeitgenossenschaft zum <a href="Informel" title="Informel">Informel</a> der Nachkriegskunst erkennen ließ,<sup id="cite_ref-Wedewer_13-0" class="reference"><a href="#cite_note-Wedewer-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> sie folgen einem „Prinzip der Formlosigkeit“ im „Spannungsfeld von Formauflösung und Formwerdung“.<sup id="cite_ref-Wedewer_13-1" class="reference"><a href="#cite_note-Wedewer-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<p>Um 1970 wurden die konkreten Motive dann immer mehr Teil ihres Grundes, entwachsen ihm oder treten in ihn ein, oder sie setzen einen schweren <a href="Kontrapunkt" title="Kontrapunkt">Kontrapunkt</a>.
Entgegen der ersten oft plakativen Anmutung der vordergründigen Motive erzählen die Bilder Farb- und Form-Mythen.
Auch für sie gilt der Satz <a href="Ernst_Ludwig_Kirchner" title="Ernst Ludwig Kirchner">Ernst Ludwig Kirchners</a>: „Es ist deshalb nicht richtig, meine Bilder mit dem Maßstab der naturgetreuen Richtigkeit zu beurteilen, denn sie sind keine Abbildungen bestimmter Dinge oder Wesen, sondern selbständige Organismen aus Linien, Flächen und Farben, die Naturformen nur soweit enthalten, als sie als Schlüssel zum Verständnis notwendig sind. Meine Bilder sind Gleichnisse, nicht Abbildungen. Formen und Farben sind nicht an sich schön, sondern die, welche durch seelisches Wollen hervorgebracht sind. Es ist etwas Geheimes, was hinter den Menschen und Dingen und hinter den Farben und Rahmen liegt, und das verbindet alles wieder mit dem Leben und der sinnfälligen Erscheinung, das ist das Schöne, das ich suche …“<sup id="cite_ref-14" class="reference"><a href="#cite_note-14"><span class="cite-bracket">[</span>14<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> - Ernst Ludwig Kirchner
</p><p>Ketz interessierte sich kaum für formale Aspekte von Farb- oder Formkonstruktion, auch wenn er diese sehr wohl genau studiert hatte: die Bilder seiner Lehrer an der Stuttgarter Akademie sind stark davon geprägt, teilweise auch seine eigenen frühen Bilder, soweit dies aus den wenigen erhaltenen Beispielen zu ersehen ist. Aber die Bilder, insbesondere die Zeichnungen und Aquarelle, seiner reifen Zeit seit Ende der 1940er Jahre rückten stattdessen einen Aspekt von Ausschließlichkeit der unmittelbaren Betroffenheit des Malers durch die Konfrontation mit dem Sujet in den Mittelpunkt der Darstellung.
Dies mag auch mit ein Grund dafür sein, dass in den Aquarellen von Landschaft oder Blumen, anders als in den Zeichnungen, so gut wie nie Menschen erscheinen. Ketz verbannte sie mit derselben romantischen Radikalität und Konsequenz aus diesen Fruchtbarkeits-Chiffren, wie Caspar David Friedrich sie 150 Jahre zuvor zu Rückenfiguren und Betrachtern seiner Ewigkeitspanoramen bestimmt hatte.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Nachlass_und_Nachlassverwaltung">Nachlass und Nachlassverwaltung</h2></div>
<p>Der Nachlass von Fritz Ketz wird nunmehr von seinem Sohn Jörn-Uwe Droemann verwaltet. Große Teile des umfangreichen Nachlasses an Aquarellen, Ölbildern, Zeichnungen und Graphiken wurden auch durch die Galerie Schlichtenmaier, Stuttgart und <a href="D%C3%A4tzingen" class="mw-redirect" title="Dätzingen">Dätzingen</a>, katalogisiert und inventarisiert.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Ausstellungen_/_Ausstellungsbeteiligungen_(Auswahl)"><span id="Ausstellungen_.2F_Ausstellungsbeteiligungen_.28Auswahl.29"></span>Ausstellungen / Ausstellungsbeteiligungen (Auswahl)</h2></div>
<ul><li>1934/35 Erste Einzelausstellungen in Stuttgart</li>
<li>1938
<ul><li>Januarausstellung des Württembergischen Kunstvereins in Stuttgart</li>
<li>Frühjahrsausstellung des Künstlerbunds Stuttgart</li></ul></li>
<li>1939
<ul><li>Württembergischer Kunstverein</li>
<li>Ausstellung des Württembergischen Künstlerbundes im Kunstverein Stuttgart</li></ul></li>
<li>1942 <a href="Kunsthaus_Schaller" title="Kunsthaus Schaller">Kunsthaus Schaller</a>, Stuttgart</li>
<li>1943
<ul><li><a href="Kunstverein_Ulm" title="Kunstverein Ulm">Ulmer Kunstverein</a></li>
<li>Ausstellung Stuttgarter Künstler, Kunsthalle <a href="M%C3%BClhausen" title="Mülhausen">Mülhausen/Elsass</a></li></ul></li>
<li>1946 Einzelausstellung im <a href="Reutlinger_Heimatmuseum" class="mw-redirect" title="Reutlinger Heimatmuseum">Reutlinger Heimatmuseum</a></li>
<li>1949 <a href="Staatsgalerie_Stuttgart" title="Staatsgalerie Stuttgart">Staatsgalerie Stuttgart</a>, Einzelausstellung zusammen mit <a href="Hans_Molfenter" title="Hans Molfenter">Hans Molfenter</a></li>
<li>1952 und 1953 <a href="Spendhaus" title="Spendhaus">Spendhaus</a> Reutlingen, u. a. zusammen mit <a href="Gisela_B%C3%A4r" title="Gisela Bär">Gisela Bär</a>, Margherita Böhringer, Ilse und Robert-Heinrich Nachbauer, <a href="Rika_Unger" title="Rika Unger">Rika Unger</a>, <a href="Martin_Seitz" title="Martin Seitz">Martin Seitz</a></li>
<li>1956 Ausstellung der „telegramm-Gruppe“, Kunstpavillon des Alten Botanischen Gartens in München, veranstaltet vom Schutzverband bildender Künstler (SBK)</li>
<li>1956 Spendhaus Reutlingen, zusammen mit <a href="Winand_Victor" title="Winand Victor">Winand Victor</a>, Gisela Bär, Dietrich Kirsch und <a href="Klaus_Wrage" title="Klaus Wrage">Klaus Wrage</a></li>
<li>1957 <a href="Bayreuth" title="Bayreuth">Bayreuth</a>, Übungsschule Königsallee, „Internationale Kunstausstellung 1957“, Sammelausstellung, u. a. mit <a href="G%C3%BCnter_Anlauf" title="Günter Anlauf">Günter Anlauf</a>, <a href="Hanna_Barth" title="Hanna Barth">Hanna Barth</a>, Gisela Bär, Yves Brayer, John Copnall, <a href="Johnny_Friedlaender" title="Johnny Friedlaender">Johnny Friedlaender</a>, Günther Bruno Fuchs, <a href="Herbert_Kitzel" title="Herbert Kitzel">Herbert Kitzel</a>, Dietrich Kirsch, <a href="Alejandro_Obreg%C3%B3n" title="Alejandro Obregón">Alejandro Obregón</a>, Laxman Pai, <a href="Mario_Prassinos" title="Mario Prassinos">Mario Prassinos</a>, <a href="Sugai_Kumi" title="Sugai Kumi">Sugai Kumi</a>, Constantin Terechkovitch, <a href="Winand_Victor" title="Winand Victor">Winand Victor</a>, <a href="Ossip_Zadkine" title="Ossip Zadkine">Ossip Zadkine</a></li>
<li>1958 Insel-Galerie Karlsruhe</li>
<li>1961
<ul><li>Galerie des Deutschen Bücherbundes, Karlsruhe</li>
<li>Technisches Rathaus, <a href="T%C3%BCbingen" title="Tübingen">Tübingen</a></li></ul></li>
<li><a href="Galerie_Valentien" title="Galerie Valentien">Galerie Valentien</a>, Stuttgart</li>
<li>1962, Galerie Kirchgasse, Zürich</li>
<li>1963
<ul><li>Galerie Dobiaschofsky, Bern</li>
<li>Galerie Kirchgasse, Zürich</li></ul></li>
<li>1964 Galerie Kirchgasse, Zürich</li>
<li>1965 Einzelausstellungen in <a href="Amsterdam" title="Amsterdam">Amsterdam</a> und <a href="Wien" title="Wien">Wien</a></li>
<li>1967
<ul><li>Galerie Dahms, <a href="Wiesbaden" title="Wiesbaden">Wiesbaden</a></li>
<li>Galerie Dobiaschofsky, Bern</li></ul></li>
<li>1968
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://Musée%20des%20Beaux-Arts%20et%20d’Archéologie%20Joseph%20Déchelette">Musée des Beaux-Arts et d’Archéologie Joseph Déchelette</a>, Roanne, Frankreich, zusammen mit Winand Victor und Karl Kürner</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://Chateau%20de%20Montgobert">Chateau de Montgobert</a>, Aisne, Picardie, zusammen mit Winand Victor und Karl Kürner</li>
<li>Galerie Kirchgasse, Zürich</li></ul></li>
<li>1969 Insel-Galerie Karlsruhe</li>
<li>1970 Galerie Seifert-Binder, München</li>
<li>1975 <a href="Nationalgalerie_(Berlin)" title="Nationalgalerie (Berlin)">Nationalgalerie</a>, <a href="Ost-Berlin" title="Ost-Berlin">Ostberlin</a>: Teilnahme an der Ausstellung "In Freundschaft verbunden"</li>
<li>1976 Spendhaus, Reutlingen</li>
<li>1980 Galerie der Stadt Paderborn 'Am <a href="Abdinghof" class="mw-redirect" title="Abdinghof">Abdinghof</a>'</li>
<li>1982
<ul><li>Städtische Galerie, <a href="Bad_Oeynhausen" title="Bad Oeynhausen">Bad Oeynhausen</a></li>
<li>Galerie im Kolpinghaus, Stuttgart-<a href="Bad_Cannstatt" title="Bad Cannstatt">Bad Cannstatt</a></li></ul></li>
<li>1983 zum 80. Geburtstag
<ul><li>Rathaus Reutlingen, (letzte vom Künstler selbst eröffnete Ausstellung)</li>
<li>Galerie der Stadt Pfullingen 'Im <a href="Klarissenkloster_Pfullingen" title="Klarissenkloster Pfullingen">Kloster</a>' (letzte von Fritz Ketz selbst konzipierte Ausstellung, die jedoch posthum eröffnet wurde)</li></ul></li>
<li>1984 <a href="Gustav-L%C3%BCbcke-Museum" title="Gustav-Lübcke-Museum">Gustav-Lübcke-Museum</a>, <a href="Hamm" title="Hamm">Hamm</a> i. Westfalen</li>
<li>1985 <a href="Schloss_Neuhaus_(Schlo%C3%9F_Neuhaus)" title="Schloss Neuhaus (Schloß Neuhaus)">Schloß Neuhaus</a>, Paderborn</li>
<li>1987 <a href="Universit%C3%A4t_Bielefeld" title="Universität Bielefeld">Universität Bielefeld</a></li>
<li>1989 Galerie Schlichtenmaier, <a href="Schloss_D%C3%A4tzingen" title="Schloss Dätzingen">Schloss Dätzingen</a>, <a href="Grafenau_(W%C3%BCrttemberg)" title="Grafenau (Württemberg)">Grafenau</a></li>
<li>1993 Galerie Schlichtenmaier, Schloss Dätzingen, Grafenau (Württemberg)</li>
<li>2002 Gustav-Lübcke-Museum, Hamm i. Westfalen</li>
<li>2007 <a href="St%C3%A4dtisches_Museum_Ludwigsburg" class="mw-redirect" title="Städtisches Museum Ludwigsburg">Städtisches Museum Ludwigsburg</a>, <i>Fritz Ketz (1903–1983). Ein Maler zwischen den Zeiten</i></li>
<li>2011 <a href="Burg_L%C3%BCdinghausen" title="Burg Lüdinghausen">Burg Lüdinghausen</a>, Kaktus-Kulturforum <i>Fritz Ketz, Anarchie des Schönen, Schönheit der Anarchie</i></li>
<li>2012 Museum Nysa (Neiße in Polen), <i>Piękno anarchii - grafika, rysunek i malarstwo Fritza Ketza</i></li>
<li>2014 <a href="Stiftung_Borussia" title="Stiftung Borussia">Fundacja Borussia</a> (Stiftung Borussia), Dom Mendelssohna, Olsztyn (<a href="Olsztyn" title="Olsztyn">Allenstein</a>), Fritz Ketz Rysunek Malarstwo</li>
<li>2015 Klosterkirche Pfullingen „Bilderzyklus zur Passion Jesu 1946–1948 und ausgewählte Arbeiten aus den Jahren 1942–1949“</li>
<li>2016 Galerie Eiting Pfullingen „Fritz Ketz - Ernst Eiting, Farbdialoge - zwei Maler, zwei Positionen“</li>
<li>2017 Klosterkirche Pfullingen „Kunstausstellung mit Fritz Ketz, <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.gea.de/neckar-alb/pfullingen-eningen-lichtenstein_artikel,-k%C3%BCnstler-mit-drei-herzenwerkschau-des-pfullinger-k%C3%BCnstlers-ernst-eiting-_arid,6666562.html">Ernst Eiting</a>, <a href="Maks_Dannecker" title="Maks Dannecker">Maks Dannecker</a>, <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.jochenwarth.de/">Jochen Warth</a>, Ena Lindenbauer und Manfred Bodenhöfer“</li>
<li>2018 <a href="Evangelische_Stadtkirche_Schorndorf" title="Evangelische Stadtkirche Schorndorf">Ev. Stadtkirche Schorndorf</a> „Passionsausstellung mit Holzschnitten von Fritz Ketz“<sup id="cite_ref-15" class="reference"><a href="#cite_note-15"><span class="cite-bracket">[</span>15<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li>2020 <a href="Kunstmuseum_Stuttgart" title="Kunstmuseum Stuttgart">Kunstmuseum Stuttgart</a> <i><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.kunstmuseum-stuttgart.de/ausstellungen/der-traum-vom-museum-schwaebischer-kunst">Der Traum vom Museum „schwäbischer“ Kunst</a></i></li>
<li>2023 Gminny Ośrodek Kultury, Laseczno (Iława (Deutsch-Eylau), Warmia, Polen) "Siła wrażeń, siła wyrazu - malarza w Karasiu" ("Kraft des Eindrucks, Kraft des Ausdrucks - Ein Maler in Karrasch")</li>
<li>2024
<ul><li><a href="Schloss_Neuhardenberg" title="Schloss Neuhardenberg">Schloss Neuhardenberg</a>, Ausstellung zum 80. Jahrestag des Attentats auf Hitler vom 20. Juli 1944: "Nacht in Deutschland" <i><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.kunstforum.de/nachrichten/stiftung-schloss-neuhardenberg-ausstellung-nacht-in-deutschland">Verfolgung-Zerstörung-Widerstand – Werke aus der Sammlung Gerhard Schneider</a></i></li>
<li><a href="Sauerland-Museum" title="Sauerland-Museum">Sauerland-Museum</a>, <a href="Arnsberg" title="Arnsberg">Arnsberg</a>: Ausstellung "Zerrissene Träume, Expressionistische Kunst vom Aufbruch in die Moderne bis zur NS-Verfolgung" <i><a rel="nofollow" class="external autonumber" href="https://www.sauerland-museum.de/fileadmin/Kundenbereich/Ausstellungen/2024_Expressionismus/Sauerland-Museum.Zerrissene_Tr%C3%A4ume.Flyer.pdf">[1]</a></i></li></ul></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li><a href="Otto_Gillen" title="Otto Gillen">Otto Gillen</a>: <i>Der Maler Fritz Ketz.</i> In: <i>Der Deutsche im Osten.</i> Jg. 6, Heft 3, 1943, S. 146–147.</li>
<li>Fritz Ketz: <i>Gestalten und Bilder.</i> Mappe mit 8 Orig. Wiedergaben nach Handzeichnungen. Buchhandlung Jakob Witsch, Reutlingen 1947</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.munzinger.de/register/portrait/biographien/_/00/000005406">Fritz Ketz</a> im <a href="Munzinger-Archiv" title="Munzinger-Archiv">Munzinger-Archiv</a> (Artikelanfang frei abrufbar)</li>
<li><i><a href="Neue_Gesellschaft/Frankfurter_Hefte" title="Neue Gesellschaft/Frankfurter Hefte">Frankfurter Hefte, Zeitschrift für Kultur und Politik</a>.</i> 2. Jg., Heft 6, 1947, S. 621–623.</li>
<li><i>Passion</i>. Filmbandstreifen, Westfälische Frauenhülfe, Münster o. J.</li>
<li>Günter Bruno Fuchs: <i>Ketz, Victor.</i> Reutlingen o. J. (1955)</li>
<li>Günter Bruno Fuchs: <i>Die Jungen vom Teufelsmoor. Eine Erzählung für Jungen.</i> Mit 6 Zeichnungen von Fritz Ketz, Quell-Verlag, Stuttgart 1956</li>
<li><a href="P%C3%A4r_Lagerkvist" title="Pär Lagerkvist">Pär Lagerkvist</a>: <i><a href="Barabbas" title="Barabbas">Barabbas</a>.</i> In: <i>Der Kirchenbote.</i> 7. JG., 1956, S. 42–44, (mit Abbildungen der Grafiken zur Passion von Fritz Ketz)</li>
<li><a href="Manfred_Eger" title="Manfred Eger">Manfred Eger</a>: <i>Junge Künstler ohne snobistische Gesten</i>. In <i>Fränkische Presse</i> v. 8. August 1957</li>
<li>Otto Gillen: <i>Der Maler und Zeichner Fritz Ketz.</i> In: <i>Artis, Zeitschrift für alte und neue Kunst.</i> Februar 1961, S. 19–21.</li>
<li><a href="Erhard_Frommhold_(Kunstwissenschaftler)" title="Erhard Frommhold (Kunstwissenschaftler)">Erhard Frommhold</a>: <i>Kunst im Widerstand, Malerei, Graphik, Plastik 1922 bis 1945.</i>, mit einem Vorwort von <a href="Ernst_Niekisch" title="Ernst Niekisch">Ernst Niekisch</a> <a href="Verlag_der_Kunst" title="Verlag der Kunst">Verlag der Kunst</a>, <a href="Dresden" title="Dresden">Dresden</a> 1968</li>
<li>Otto Gillen: <i>Das Portrait: Fritz Ketz.</i> In: <i>Baden-Württemberg.</i> Heft 2, 1971, S. 13.</li>
<li>Stadt Paderborn (hrsg): <i>Fritz Ketz, Aquarelle und Zeichnungen.</i> Paderborn 1980</li>
<li><i>Fritz Ketz: Aquarelle, Zeichn.</i> Hrsg.: Galerie im Kolpinghaus, Stuttgart-Bad Cannstatt. Verantw.: Erich Baum 1982</li>
<li>Stadt Reutlingen (Hrsg.): <i>Fritz Ketz, Gemälde, Aquarelle, Zeichnungen.</i> Reutlingen 1983</li>
<li><a href="Rainer_Zimmermann_(Kunsthistoriker)" title="Rainer Zimmermann (Kunsthistoriker)">Rainer Zimmermann (Kunsthistoriker)</a>: <i>Die Kunst der verschollenen Generation. Deutsche Malerei des Expressiven Realismus von 1925 bis 1975.</i> <a href="Econ_Verlag" title="Econ Verlag">Econ-Verlag</a>, München, 1984, ISBN 978-3-430-19961-2</li>
<li><a href="G%C3%BCnther_Wirth_(Kunstkritiker)" title="Günther Wirth (Kunstkritiker)">Günther Wirth</a>: <i>Verbotene Kunst. Verfolgte Künstler im deutschen Südwesten 1933–1945.</i> <a href="Hatje_Cantz_Verlag" title="Hatje Cantz Verlag">Hatje-Verlag</a>, Stuttgart 1987, ISBN 978-3-7757-0243-0</li>
<li>Fritz Ketz 1903–1983, Ausst.-Kat. Galerie Schlichtenmaier, Schloß Dätzingen, Grafenau 1989, ISBN 3-89298-037-3</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.kunstverein-sundern-sauerland.de/">Kunstverein Sauerland</a> (Hrsg.): <i>Expressiver Realismus, Künstler der verschollenen Generation aus der Sammlung <a href="Gerhard_Schneider_(Kunstsammler)" title="Gerhard Schneider (Kunstsammler)">Gerhard Schneider</a></i> Olpe 1992</li>
<li>Kunstverein Sauerland (Hrsg.): <i>Expressiver Realismus II, Graphik des Expressiven Realismus, Bearbeitung und Einführung von Gerhard Schneider</i> Olpe 1993</li>
<li>Rainer Hartmann: <i>Fritz Ketz, Leben und Werk.</i> Edition Schlichtenmaier, Grafenau 1993, ISBN 978-3-89298-088-9</li>
<li>Rainer Zimmermann: <i>Expressiver Realismus: Malerei der Verschollenen Generation.</i> <a href="Hirmer_Verlag" title="Hirmer Verlag">Hirmer-Verlag</a>, München 1994, ISBN 978-3-7774-6420-6</li>
<li><i>Verfemt – Vergessen – Wiederentdeckt. Kunst expressiver Gegenständlichkeit aus der <a href="Gerhard_Schneider_(Kunstsammler)" title="Gerhard Schneider (Kunstsammler)">Sammlung Gerhard Schneider</a>.</i> [anlässlich der gleichnamigen Ausstellungen Kunstverein Südsauerland Olpe (1999/2000); <a href="Kunstmuseum_Solingen" title="Kunstmuseum Solingen">Museum Baden</a>, Solingen-Gräfrath (1999–2000)] hrsg. von Rolf Jessewitsch und Gerhard Schneider. <a href="Wienand_Verlag" title="Wienand Verlag">Wienand</a>, Köln 1999. ISBN 978-3-87909-665-7</li>
<li><i>Reutlinger Künstler-Lexikon: bildende Künstlerinnen und Künstler mit Bezug zu Stadt und Kreis Reutlingen vom Mittelalter bis zur Gegenwart.</i> <a href="Thomas_Leon_Heck" title="Thomas Leon Heck">Thomas Leon Heck</a>, Joachim Liebchen. Reutlingen. Nous-Verlag Heck, Tübingen 1999, ISBN 3-924249-26-1</li>
<li>Katalog <i>Angriff auf die Kunst.</i> Ausstellung im Lübcke Museum, Hamm 2002</li>
<li>Rolf Jessewitsch, Gerhard Schneider (Hrsg.) Katalog <i><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.verfolgte-kuenste.de/wp-content/uploads/2018/02/katalog_Entdeckte-Moderne_gekuerzt_Web.pdf">Entdeckte Moderne, Werke aus der Sammlung Gerhard Schneider</a></i>, 2010, Kettler, ISBN 978-3-941100-16-9. Ausstellung in: <a href="Salzburg_Museum" title="Salzburg Museum">Salzburg Museum</a> 2008, <a href="Lindenau-Museum" title="Lindenau-Museum">Lindenau-Museum Altenburg</a> 2009, <a href="Kunstmuseum_Bayreuth" title="Kunstmuseum Bayreuth">Kunstmuseum Bayreuth</a> 2009, <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.stadtmuseum.de/">Stiftung Stadtmuseum</a> - <a href="Ephraimpalais" class="mw-redirect" title="Ephraimpalais">Ephraimpalais</a> Berlin 2010, <a href="Kunstmuseum_Solingen" title="Kunstmuseum Solingen">Kunstmuseum Solingen</a> 2010</li>
<li>Katalog <i>Das Kunstmuseum Stuttgart im Nationalsozialismus. Der Traum vom Museum „schwäbischer“ Kunst</i> Ausstellung im Kunstmuseum Stuttgart, Kai Artinger, Ulrike Groos (Hrsg.), Wienand Verlag GmbH, 2020, ISBN 978-3-86832-563-8</li>
<li>Dietrich Heißenbüttel: <i>Meister der schwäbischen Landschaft</i>. In: Schwäbische Heimat, 71. Jg. 2020, Heft 3, S. 271–278 (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://journals.wlb-stuttgart.de/ojs/index.php/sh/article/view/1210">online</a>), mit Abb. des Gemäldes <i><a href="Bund_Deutscher_M%C3%A4del" title="Bund Deutscher Mädel">BDM</a>-Mädel</i> (1940) und der Zeichnung <i>Vermisster</i> (1942)</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noresize noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Commons"></span></span></div><b><span class=""><a class="external text" href="https://commons.wikimedia.org/wiki/Fritz_Ketz?uselang=de"><span lang="en">Commons</span>: Fritz Ketz</a></span></b> – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien</div>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://portal.dnb.de/opac.htm?method=simpleSearch&query=11856174X">Literatur von und über Fritz Ketz</a> im Katalog der <a href="Deutsche_Nationalbibliothek" title="Deutsche Nationalbibliothek">Deutschen Nationalbibliothek</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text">Rainer Zimmermann: <i>Die Kunst der verschollenen Generation. Deutsche Malerei des Expressiven Realismus von 1925 bis 1975.</i> Econ-Verlag, München, 1984</span>
</li>
<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text">Fritz Ketz: <i>Gestalten und Bilder.</i> Mappe mit 8 Orig. Wiedergaben nach Handzeichnungen. Buchhandlung Witsch, Reutlingen 1947</span>
</li>
<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external free" href="https://www.kunstmuseum-stuttgart.de/ausstellungen/der-traum-vom-museum-schwaebischer-kunst">https://www.kunstmuseum-stuttgart.de/ausstellungen/der-traum-vom-museum-schwaebischer-kunst</a></span>
</li>
<li id="cite_note-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-4">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite">Magdalena Kablaoui: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.gea.de/neckar-alb/pfullingen-eningen-lichtenstein_artikel,-der-traum-von-der-k%C3%BCnstlerkolonie-_arid,1531807.html"><i>Der Traum von der Künstlerkolonie - Pfullingen / Eningen / Lichtenstein - Reutlinger General-Anzeiger.</i></a> In: <i>gea.de.</i> 1. September 2010,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 1. März 2024</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AFritz+Ketz&rft.title=Der+Traum+von+der+K%C3%BCnstlerkolonie+-+Pfullingen+%2F+Eningen+%2F+Lichtenstein+-+Reutlinger+General-Anzeiger&rft.description=Der+Traum+von+der+K%C3%BCnstlerkolonie+-+Pfullingen+%2F+Eningen+%2F+Lichtenstein+-+Reutlinger+General-Anzeiger&rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.gea.de%2Fneckar-alb%2Fpfullingen-eningen-lichtenstein_artikel%2C-der-traum-von-der-k%25C3%25BCnstlerkolonie-_arid%2C1531807.html&rft.creator=Magdalena+Kablaoui&rft.date=2010-09-01"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-5">↑</a></span> <span class="reference-text">1927 hatten <a href="Agathe_und_Ernst_Saulmann" title="Agathe und Ernst Saulmann">Agathe und Ernst Saulmann</a> von Louis Laiblin den Erlenhof erworben und dort auch Teile ihrer Kunstsammlung untergebracht. Ab 1935 war das Ehepaar im Rahmen der nationalsozialistischen Rassenpolitik jedoch durch erzwungene Verkäufe schrittweise enteignet worden und musste aus Deutschland <a href="Reichsfluchtsteuer" title="Reichsfluchtsteuer">fliehen</a>. Agathe Saulmann bemühte sich ab Mai 1948 um die Annullierung der Verkäufe, konnte dies auch 1949 erreichen, verzichtete letztlich aber in einem Revisionsverfahren 1950 gegen eine finanzielle Abfindung auf eine Rückgabe. 1951 nahm sie sich das Leben</span>
</li>
<li id="cite_note-6"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-6">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite">Felix Boehm: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.zeit.de/kultur/kunst/2019-11/ns-raubkunst-ehepaar-ernst-saulmann-pfullingen/komplettansicht"><i>NS-Raubkunst: Letzter Flug aus Pfullingen.</i></a> In: <i><a href="Zeit.de" class="mw-redirect" title="Zeit.de">zeit.de</a>.</i> 9. November 2019,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 27. Januar 2024</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AFritz+Ketz&rft.title=NS-Raubkunst%3A+Letzter+Flug+aus+Pfullingen&rft.description=NS-Raubkunst%3A+Letzter+Flug+aus+Pfullingen&rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.zeit.de%2Fkultur%2Fkunst%2F2019-11%2Fns-raubkunst-ehepaar-ernst-saulmann-pfullingen%2Fkomplettansicht&rft.creator=Felix+Boehm&rft.date=2019-11-09"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-7"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-7">↑</a></span> <span class="reference-text">[Stadt Paderborn (hrsg): <i>Fritz Ketz, Aquarelle und Zeichnungen.</i> Paderborn 1980]</span>
</li>
<li id="cite_note-8"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-8">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.gea.de/neckar-alb/kultur-in-der-region_artikel,-dietrich-kirsch-maler-und-poet-dazu-_arid,392126.html"><i>Dietrich Kirsch, Maler und Poet dazu - Kultur regional - Reutlinger General-Anzeiger.</i></a> In: <i>gea.de.</i> 15. Januar 2010,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 1. März 2024</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AFritz+Ketz&rft.title=Dietrich+Kirsch%2C+Maler+und+Poet+dazu+-+Kultur+regional+-+Reutlinger+General-Anzeiger&rft.description=Dietrich+Kirsch%2C+Maler+und+Poet+dazu+-+Kultur+regional+-+Reutlinger+General-Anzeiger&rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.gea.de%2Fneckar-alb%2Fkultur-in-der-region_artikel%2C-dietrich-kirsch-maler-und-poet-dazu-_arid%2C392126.html&rft.date=2010-01-15"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-9"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-9">↑</a></span> <span class="reference-text"><style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r261891140">
/* start https://de.wikipedia.org/ */
.mw-parser-output .webarchiv-memento a{color:inherit}
/* end https://de.wikipedia.org/ */
</style><a rel="nofollow" class="external text" href="https://archive.today/20120908132917/http://www.reutlingen.de/ceasy/modules/cms/main.php5?cPageId=2086&view=publish&item=eventDate&id=1633"><i>Günter Bruno Fuchs in Reutlingen</i>, Ausstellung der Stadtbibliothek Reutlingen, 2008, in <i>Heimattage</i>, Reutlingen 2009, Veranstaltungsrückblick</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 8. September 2012 im Webarchiv <i><a href="Archive.today" title="Archive.today">archive.today</a></i>)</span>
</li>
<li id="cite_note-10"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-10">↑</a></span> <span class="reference-text">[zitiert in: Rainer Hartmann: <i>Fritz Ketz, Leben und Werk</i>. Edition Schlichtenmaier, Grafenau 1993]</span>
</li>
<li id="cite_note-11"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-11">↑</a></span> <span class="reference-text">[Werner Steinberg, in <i>Mitteilungen der Militärregierung</i> Württemberg, November 1945]</span>
</li>
<li id="cite_note-12"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-12">↑</a></span> <span class="reference-text">[Kuno Schlichtenmaier: <i>Kunst als Ausdruck seelischer Empfindung.</i> in <i>Fritz Ketz 1903–1983</i>, Ausst.-Kat. Galerie Schlichtenmaier, Schloß Dätzingen, Grafenau 1989, S. 15–20.]</span>
</li>
<li id="cite_note-Wedewer-13"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-Wedewer_13-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Wedewer_13-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text">Rolf Wedewer: Die Malerei des Informel. Weltverlust und Ich-Behauptung. Deutscher Kunstverlag, München/Berlin 2007, S. 15f.</span>
</li>
<li id="cite_note-14"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-14">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.kunstzitate.de/bildendekunst/manifeste/kirchner1.htm"><i>Ernst Ludwig Kirchner - Hieroglyphe.</i></a> In: <i>kunstzitate.de.</i><span class="Abrufdatum"> Abgerufen am 23. März 2016</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AFritz+Ketz&rft.title=Ernst+Ludwig+Kirchner+-+Hieroglyphe&rft.description=Ernst+Ludwig+Kirchner+-+Hieroglyphe&rft.identifier=http%3A%2F%2Fwww.kunstzitate.de%2Fbildendekunst%2Fmanifeste%2Fkirchner1.htm"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-15"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-15">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.stadtkirche-schorndorf.de/aktuelles/kultur/erwachsene/ausstellungen/fritz-ketz"><i>FRITZ KETZ.</i></a> In: <i>stadtkirche-schorndorf.de.</i><span class="Abrufdatum"> Abgerufen am 8. September 2023</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AFritz+Ketz&rft.title=FRITZ+KETZ&rft.description=FRITZ+KETZ&rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.stadtkirche-schorndorf.de%2Faktuelles%2Fkultur%2Ferwachsene%2Fausstellungen%2Ffritz-ketz"> </span></span>
</li>
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